Die Herausforderung: Projektmanagement an 21 Fronten
Der wahre Härtetest lag im Projektmanagement.
Wir steuerten ein Projekt, bei dem jede Entscheidung komplexe Abstimmungskaskaden durchlaufen musste: Von uns als Agentur über den Kunden Webedia bis hin zu dessen diversen Endpartnern.
In der Hochphase („Crunchtime“) bedeutete das: Wir jonglierten simultan mit dem Design, der technischen Planung und der Budget-Kalkulation für 21 potenzielle Partner-Areale.

Der Dominoeffekt und die "Echtzeit-Lösung"
Jede Verschiebung löste eine Kettenreaktion aus. Veränderte ein Partner seinen Flächenbedarf oder entstand ein Konflikt beim Konkurrenzschutz (Marken-Clash), musste der gesamte Plan sofort angepasst werden. Kombiniert mit extremem Zeitdruck und der sommerlichen Urlaubszeit eigentlich das Rezept für ein logistisches Desaster.
Der Schlüssel zum Erfolg war die agile Zusammenarbeit im „Workshop-Modus“. Durch die extrem enge Abstimmung mit dem Webedia-Team konnten wir auf Änderungen quasi in Echtzeit reagieren und Lösungen finden, noch bevor Probleme eskalierten.
Die "Ultra-Res"-Challenge Eine unerwartete technische Hürde waren die Großformatdrucke (LFP). Schnell wurde klar: Die digitalen Assets, die für Bildschirme gedacht waren, waren für unsere gigantischen Wandflächen von 20 × 4 Metern schlicht unbrauchbar (zu geringe Auflösung).
Hier zeigte unser Design-Team seine Klasse: Um höchste Brillanz zu garantieren, bauten wir die komplette Cyberpunk-Stadt virtuell nach. Unsere 3D-Artists modellierten jedes Gebäude und jedes Neon-Schild von Grund auf neu, um sie exklusiv für den Druck in extremer Auflösung zu rendern.